Die Tochtergesellschaft Eurowings der Lufthansa Group nimmt Veränderungen am „Basic-Tarif“ vor. So zum Beispiel dürfen Passagiere, die den Basic-Tarif gebucht haben, nun nur noch ein Handgepäckstück statt bisher zwei mit an Bord nehmen. Das zweite Handgepäckstück ist kostenpflichtig.

Eine weitere Änderung betrifft den Check-In am Schalter. Möchte man als Passagier klassisch am Schalter einchecken, fallen dafür 5€ Gebühren an. Wird der Wunsch online bereits beantragt fällt eine Gebühr von 2.50€ an. Diese Vorgehensweise soll laut Eurowings zu deutlich reduzierten Warteschlangen an den Flughäfen führen.

Für Buchungen ab März werden die Änderungen wirksam. Alle Flüge nach März die aber vor dem März gebucht wurden, gilt noch der herkömmliche Tarif.

Das Ziel sei es, dass sich der Basic-Tarif stärker vom Smart-Tarif abheben soll und dass man preislich noch wettbewerbsfähiger werde. Ob die Preise im Basic-Tarif dauerhaft günstiger werden, geht allerdings aus der Pressemitteilung nicht hervor.

Sparmaßnahmen

Mit diesen Anpassungen gleicht sich Eurowings immer mehr anderen Billigfluggesellschaften wie Ryanair oder Wizzair an obwohl Eurowings auf vielen Strecken deutlich teurer ist als Konkurrenten.

Bereits zuvor hat Eurowings einige Leistungen reduziert. Zuerst wurden kostenlose Snacks und Getränke gestrichen. Ab Januar teilte die Airline mit, dass Sitzplatzreservierungen künftig kostenpflichtig werden – auch beim Online-Check-In. Wer nicht zahlt, dem wird einen Platz fest zugeteilt.

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