Airlines wie Lufthansa, Austrian und Swiss bitten Passagiere nun die individuellen Luftdüsen über den Passagiersitzen nicht mehr zu nutzen. Der Luftstrom kann die vertikale Strömung der Kabinenluft stören.

 

Gute Filter und schneller Luftaustausch

Eine Ansteckung an Bord eines Flugzeuges ist sehr unwahrscheinlich. Die Klimaanlage sorgt für eine reine Luft, denn im Flugzeug befinden sich die sogenannten Hepa-Filter. Die High Efficiency Partikel Absorber entfernen 99,9% Prozent aller Viren, Bakterien und Partikel aus der Kabinenluft. Die gesamte Luft wird etwa alle drei Minuten komplett erneuert.

Dieser Austausch in drei Minuten ist wesentlich höher als in anderen Innenräumen oder Verkehrsmittel. Zudem ströme die Luft im Flugzeug vertikal, also von oben nach unten.

Um den optimalen Luftstrom an Bord zu gewährleisten, sind bestimmte Vorkehrungen zu treffen. Zum Beispiel sollte man die individuellen Luftdüsen über den Sitzen nicht benutzen, diese können nämlich einen Luftwirbel erzeugen und teilweise auch horizontale Ströme entstehen lassen. Wenn diese Düsen ausbleiben, kann man eine mögliche Ausbreitung von Atmungströpfchen weiter reduzieren. Weitere Hygienevorschriften von den Airlines wie die Maskenpflicht sind ebenso wichtige und sinnvolle Maßnahmen gegen das Virus.

Wenige bestätigte Corona-Fälle durch Flugreisen

Die IATA liefert dazu nähere Werte. Seit Anfang 2020 gab es nur 44 bestätigte bei 1,2 Milliarden Passagieren. Natürlich kann man auch von einer Dunkelziffer ausgehen, aber selbst, wenn 90% der Fälle nicht gemeldet wurden, gäbe es immer noch nur einen Corona-Positiven unter 2.7 Millionen Reisenden.

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