Die Billigairline Easyjet will als erste Airline weltweit alle Emissionen Ihrer Flüge kompensieren.

 

Mehr Solarkraftwerke

In heutigen Zeiten haben viele Passagiere ein mulmiges Gefühl und denken viel mehr über alternative und umweltfreundlichere Alternativen mit geringeren CO²-Belastungen nach. Deshalb ist es Ziel von Easyjet, dass im Gegenzug für von Easyjet verursachte Emissionen die Atmosphäre an anderer Stelle um die selbe Anzahl an Emissionen entlastet wird. Für diese Netto-Null-Strategie investiert die Airline in Projekte zur Aufforstung und Verhinderung der Abholzung in Afrika sowie Südamerika. Des Weiteren wird in erneuerbare Energiequellen wie Sonnen- oder Windenergie investiert. Zum Beispiel in Indien soll ein Kohlekraftwerk durch ein Solarkraftwerk ersetzt werden.

Projekte werden nur gefördert, wenn diese einen strikten „Gold-Standard“ oder „Verified-Carbon-Standard“ erfüllen und diese Maßnahmen wirklich neu sind und nicht bereits geplant wurden, sodass die Folgen messbar sind.

Mit diesen Maßnahmen ist Easyjet am fortschrittlichsten, denn im Vergleich: Bei der Lufthansa-Gruppe werden derzeit nur ca. 1 Prozent aller Flüge kompensiert.

 

 

Kooperation mit Airbus

Dass es sich bei diesen Maßnahmen lediglich um eine Übergangslösung handelt ist auch der Airline Easyjet bewusst. Denn damit werden lediglich die CO²-Emissionen neutralisiert aber die Emissionen entstehen trotzdem.

Deshalb arbeiten die Briten eng mit Airbus zusammen und forschen gemeinsam im Bereich des elektrischen Fliegens, speziell im Einsatz auf Kurzstrecken.

 

Klimawandel und Luftfahrt

Der Klimawandel ist in der Luftfahrt ein heiß diskutiertes Thema und sorgt für Gegenwind. Zum einen versucht die Branche  schon seit längerem die Umwelt weniger zu belasten, zum anderen rufen öffentlich-wirksame Aktionen wie Greta Thunbergs Demos der Klimaschutzbewegung „Fridays for Future“, die Politik verstärkt auf den Plan. Das führte bereits dazu, dass die Luftverkehrssteuer erhöht wurde.

 

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