Ein Verkaufsschlager war es definitiv nicht. Dennoch könnte man den A380 auch anders nutzen.

Aufgrund der Corona Krise musste ein Großteil des Flugverkehres heruntergefahren werden. Die Nachfrage nach reinen Frachtflugzeugen ist ebenfalls gestiegen, da vor der Krise die Fracht meist in den Laderäumen von Passagiermaschinen transportiert wurde.

Durch einen Auftrag eines unbekannten Kunden, wird nun erstmals ein Airbus A380 von Lufthansa Technik umgerüstet und als Hilfsfrachter vorbereitet. So könnte man gekonnt das Manko des Fliegers zurück in eine Stärke wandeln.

 

Die Nachteile des Riesenfliegers

Zu Beginn der ersten Auslieferungen im Jahr 2007 galt der A380 aufgrund seiner riesigen Größe und zwei Etagen als „Prestigeflieger“. Im Laufe der Jahre stellte sich für die Airlines heraus, dass es nicht immer möglich ist den Airbus voll zu besetzen.  Für die Airlines ist es effizienter, kleinere und sparsamere Flugzeuge einzusetzen.

Viele Airlines wie Air France, British Airways oder Lufthansa möchten Ihre A380 zum Großteil komplett stilllegen und auf andere Flugzeuge umsteigen.

Leichte Fracht birgt Vorteile

Heutzutage wird immer mehr leichte Fracht transportiert. Dazu zählen während der Krise vermehrt in Kartons verpackte medizinische Güter wie Atemschutzmasken.

Diese Art von Fracht können auch im Passagierbereich eines Flugzeuges transportiert werden. Aufgrund der zwei Stockwerke im Airbus bietet dieser Flieger mehr Raum als andere große Flieger mit einstöckigen Passagierbereich. Eine wunderbare Gelegenheit, die Flugzeuge wieder zu verwenden.

 

Der Umbau muss zertifiziert werden

Zurzeit ist nur Lufthansa Technik befugt Methoden zum Umbau anzubieten. Die Modifizierungen können die Airlines selbstständig vornehmen. Airbus bietet so eine Lösung bisher nur für die A330 und A350 Reihe an.

Selbst Lufthansa erhielt Ihre Zertifikate dafür erst gegen Ende letztens Monats. Von da an und innerhalb von 4 Tagen rüstetet Lufthansa vier Airbus A330 des Konzerns im Eiltempo um. Mittlerweile erreichen Lufthansa Technik weit mehr als 40 Anfragen verschiedener Fluggesellschaften, die auch Ihre Flugzeuge umrüsten lassen wollen.

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